Der Führerschein ist teuer – ohne Frage. Eine gute Ausbildung soll aber auch stattfinden, immerhin willst du ja nicht gleich nach bestandener Prüfung einen Unfall bauen oder zum Nachschulungskurs. Mit ein paar Tipps und Tricks kannst du aber beides verbinden: Ein sicherer Autofahrer werden und die Kosten trotzdem im Rahmen halten.


Tipp 1: Wahl der Fahrschule

Nimm dir Zeit bei der Wahl deiner Fahrschule. Das billigste Angebot ist nicht immer das beste, ebenso wie das teuerste nicht gleich Garantie zum Bestehen der Prüfung ist. Achte bereits bei der Information auf die Freundlichkeit der Bürokräfte. Besteht die Möglichkeit, die Fahrlehrer vor der Anmeldung kennenzulernen? Verfügt der Fahrlehrer neben seiner Fahrlehrertätigkeit über weitere Qualifikationen? Ein Fahrlehrer muss heute mehr können als Öl- und Reifenwechsel.


Herrscht in der Fahrschule eine Atmosphäre,
in der du dich wohl fühlen kannst?
Ganz wichtig: Musst du die Fahrstunden immer in bar bezahlen oder gibt es die Möglichkeit auf Rechnung zu fahren? Schließlich hast auch du wahrscheinlich genug Stress um die Ohren und möchtest nicht vor jeder Fahrstunde zur Bank düsen. Außerdem ist am Monatsende das Geld öfter einmal knapp – da tut ein Zahlungsaufschub von zwei bis vier Wochen einmal ganz gut. Fahrschule ist schließlich auch Vertrauenssache – oder?


Tipp 2: Anmeldung

Wenn du dich für eine Fahrschule entschieden hast,
gib deine Papiere am besten gleich bei der Anmeldung ab.

Du benötigst:
1 Sehtest (nicht älter als 1 Jahr)
1 Kurs über Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort (Erste Hilfe).
1 Passbild

Wenn du noch nicht volljährig bist, ist das Beisein eines Elternteils notwendig.
Die Kosten zur Beantragung belaufen sich auf 48,25 € für eine Ersterteilung nach Erreichen des Midestalters und 51,10 € zzgl. 5,10 € pro Begleiter bei einer BF 17 Fahrerlaubnis.

Zur Beantragung musst du deinen Reisepass oder Personalausweis bei der zuständigen Meldestelle vorlegen. Circa 4-6 Wochen braucht die Bearbeitung der Papiere. Je schneller du die Papiere also hast und zur Meldestelle bringst, desto schneller kannst du die theoretische und praktische Prüfung machen.


Tipp 3: Unterricht

Besuche regelmäßig den Theorieunterricht und bereite dich darauf vor. Nutze unseren Service: kostenlose Vortestbögen via PC in der Fahrschule. Fragen, die du im Theorieunterricht stellst, kosten nicht dein Geld. Wenn du aber etwas Theoretisches nicht verstehst, muss es dir der Fahrlehrer während deiner Fahrstunde erklären. Das kostet Zeit und Geld.

Nimm dir einen Tag in der Woche regelmäßig Zeit, die du für die Fahrstunden einplanst. Lege die Fahrstunden so, dass du nicht unter Stress stehst oder abgehetzt bist. Unter Stress lernt sich´s schlechter.


Tipp 4: Prüfung

Lass dich nicht von Freunden beirren – jeder hat einmal angefangen und die meisten geben mit viel weniger Fahrstunden an, als sie tatsächlich benötigten.

Erzähle nicht herum, wann du deine Prüfung machst. Das geht nicht die ganze Schule etwas an. Je mehr Leute davon wissen, desto mehr stehst du unter Druck. Natürlich ist die Prüfung eine aufregende Sache, dennoch sollte man sich nicht verrückt machen. Fahrprüfer sind auch nur Menschen!